Tipps für China

und Apps die das Reisen einfacher machen

Da in China sehr viele Apps, welche in Österreich quasi zur Standardausrüstung auf jedem Handy zählen, gesperrt sind, möchte ich hier meine Favoriten für China vorstellen. Ohne sie wäre ich sicher ziemlich aufgeschmissen gewesen. Zusätzlich gibt es noch ein paar extra Tipps für eine stressfreie Reise nach China. 

AppVPN: Die Hintertür zu unseren Apps. Sobald man einmal im WLAN ist, das in China sehr häufig verfügbar ist, VPN aktivieren und man kann auf Facebook, WhatsApp, Instagram und Google zugreifen. Wichtig die App unbedingt noch in Österreich downloaden. 

maps.me: Offline-Karte, welche alle Sehenswürdigkeiten, Straßen, uvm. detailgetreu abgebildet hat. Wichtige Punkte wie zum Beispiel das eigene Hotel, oder alle Sehenswürdigkeiten, welche man sich ansehen möchte, können mit einem Klick gespeichert werden. Das macht die Stadt sehr viel übersichtlicher und man kann spontan zu einem Ort fahren, wenn man gerade in der Nähe ist. Außerdem braucht man nie WLAN, außer um die Karte einmalig downzuloaden. 

WeChat: Da ich natürlich vor Ort auch Menschen kennengelernt habe und auch VPN nicht immer funktioniert, bin ich sehr schnell auf WeChat umgestiegen. Funktioniert im Endeffekt genau wie WhatsApp und wird in China auch als Instagram verwendet. 

MetroMan: Die App stellt Pläne aller U-Bahnen in China zur Verfügung. Sie zeigt u.a. die Kosten der Fahrt an, so dass man immer den richtigen Geldbetrag einwirft und wann die nächste U-Bahn kommt, oder wie lange die Fahrt dauern wird. 

mehr Infos zu öffentlichen Verkehrsmitteln in China: In Shanghai und Hongkong habe ich mir eine Transport Card mit einem Guthaben aufgeladen. Ansonsten immer den Preis laut App in den Automaten geworfen und Einzelfahrten erworben. Für die Busse zahlt es sich aus Kleingeld parat zu haben. Diese Kosten meist zwischen ein und zwei Yuen und das Geld wird einfach direkt im Bus eingeworfen. Die Verbindungen mit dem Bus findet man am einfachsten über Google Maps heraus, oder die Hostels bieten hier ihre Unterstützung an. Meist fährt ein Bus direkt vom Bahnhof zum Hotel, dauert zwar, jedoch muss man mit dem schweren Rucksack nicht umsteigen und geht nicht verloren. 🙂 Taxis habe ich während der ganzen Reise mit Vorsicht genutzt. Wenn dann vorab die Adresse auf Chinesisch (Zeichen nicht Schrift) übersetzen lassen und dem Fahrer zeigen. Die Booking.com-App bietet die Übersetzung gleich automatisch an. Rushhour ist ein wirkliches Highlight, man kann es sich eigentlich vorher nicht wirklich vorstellen was es heißt sich mit gefühlt 300 Menschen in einen Bus zu stapeln und sich mit tausenden Menschen zur Primetime in die U-Bahn zu stauen. 

Trip.com: Zugtickets in China zu kaufen ist wirklich ein Abenteuer. Es gibt in den Städte einige versteckte Ticketschalter und man kann sich natürlich Stunden am Bahnhof anstellen. Mit der App kann man gegen eine geringe Gebühr einfach die Tickets zur gewünschten Zeit, auf jeden Fall zur richtigen Destination und ohne Sprachprobleme kaufen. Ich habe mir die Tickets dann in Ruhe am Bahnhof gesammelt abgeholt bzw. immer wenn ich wieder an einem Bahnhof angekommen bin. 

mehr Infos zum Zugfahren in China: Es gibt für mich kaum eine entspanntere Art zu reisen. Gemütliche Sitze mit viel Beinfreiheit, eine tolle Aussicht und einfach eine günstige, schnelle Möglichkeit von A nach B zu kommen. Gerade in China ist das Zugnetz unwahrscheinlich gut ausgebaut. Die Faustregel ist auf jeden Fall: Tickets mindestens 2 Tage im Voraus buchen, da die Hauptstrecken (zB Shanghai – Peking) meist Tage im Voraus ausgebucht sind. Bei der Buchung ist auch zu beachten, dass man den richtigen Bahnhof nimmt, denn eine Stadt hat oft drei verschiedene Bahnhöfe in unterschiedlicher Distanz zum Zentrum.Dann heißt es auf jeden Fall mindestens 1 h vor Abfahrt am Bahnhof sein, denn neben einer Gepäckkontrolle werden die Ticktes und der Reisepass mehrmals kontrolliert und so kann es schon mal zu Wartezeiten kommen. Die Bahnhöfe sind große Ankunftshallen mit eigenen Foodcourts und vielen Sitzbänken. Sobald der Zug einfährt wird der Check-in-schalter geöffnet und man hat gut 10 Minuten um zum Bahnsteig zu gehen, die Nummer seines Wagons am Boden zu suchen und einzusteigen. Sitzplätze werden bereits beim Ticketkauf fix vergeben, so kommt es zu keinen Kämpfen um die Plätze. Was ich sehr genossen habe ist, dass in jedem Zug heißes Wasser für Tee zur Verfügung steht und frisches Essen serviert wird. Ich bin bis auf einmal immer 2. Klasse gefahren. 

Booking.com: um ein Visum für China zu erhalten muss man vorab die Reiseroute angeben inklusive Hotelbuchungen. Über booking.com konnte ich spontan meine Hotels nach meiner Reiseroute vor Ort anpassen und hatte alle Buchungen immer übersichtlich bei der Hand. Zusätzlich hatte ich die Adresse auch immer gleich in Chinesisch übersetzt. 

mehr Infos zum Visum: Das Visum für eine Einreise für China kann man in Wien bei der Chinesischen Botschaft beantragen. Die Gebühr beträgt momentan 60€ und es kann nur persönlich beantragt werden. Alle Informationen zum Antrag, welche Unterlagen benötigt werden und welche Voraussetzungen gelten, sind ausführlich auf der Seite der Botschaft nachzulesen. 

Audible: Aufgrund der Größe Chinas dauert es doch etwas länger bis man von einer Stadt in eine andere Stadt kommt, oder bis man von seinem Hotel bei einer Sehenswürdigkeit angekommen ist. Daher habe ich mir laufend neue Hörbücher heruntergeladen und bin so auch etwas dem permanenten Lärm um mich entkommen. Man merkt doch recht schnell, dass in den Städten Millionen Menschen auf engsten Raum wohnen und dazwischen Mopeds, Autos und Räder herumdüsen. Die Geräuschkulisse ist auf jeden Fall nicht für jeden etwas und  gerade am Anfang habe ich mich schon auf mein ruhiges Hotelzimmer gefreut.

Pleco: Übersetzungsapp, welche wirklich eine qualitative und meist richtige Übersetzung liefert. 

MyWährung: Diese App habe einfachheitshalber zum Umrechnen benutzt.

weitere Tipps für die detaillierte Reiseplanung: Eine große Unterstützung bei der Planung meiner Reise war die Homepage Sinograph und der China Reiseführer von Dorling Kindersley. Unter Reiseberichte/Asien folgen laufend Berichte über die einzelnen Stationen meiner Reise. 

persönliche Empfehlungen (unbezahlt/unbeauftragt)


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