Xi’an

Unterwegs: 
Da jede einzelne Stadt so groß ist, verfügen sie auch meist über bis zu drei und mehr Bahnhöfe. Ein guter Tipp: Bei der Buchung immer doppelt checken! In Xi’an bin ich zum richtigen Bahnhof gefahren und konnte dort direkt in die U-Bahn zum einem Hotel steigen. Empfehlenswert ist meiner Erfahrung nach auf jeden Fall ein Hotel innerhalb der Stadtmauer zu buchen. Weil so vieles fußläufig gut erreichbar ist.

Kulinarik
Wo fange ich in dieser Stadt nur an? Ich habe so viele Köstlichkeiten gegessen, dass ich alleine dafür einen eigenen Beitrag schreiben könnte.Verliebt habe ich mich auf jeden Fall in die China-Burger.: Der knusprig frittierte Teigfladen gefüllt mit gezupftem Fleisch, frischen Frühlingszwiebeln und schmackhaftem Fünf-Gewürze-Pulver ist einfach ein absolutes Highlight. Innerhalb der Stadt findet man die meisten Köstlichkeiten am Muslim-Market und am besten geht man mit Lost Plate auf kulinarische Entdeckungsreise. Die Tour führt mit dem Tuktuk quer durch Xi’an, und hat sowohl Stopps bei lokalen Restaurants als auch einige absolute Geheimtipps zu bieten. Direkt auf der gegenüberliegenden Stadtseite des Muslim Markets befindet sich ein ebenso nennenswerter Markt der ebenfalls mit unterschiedlichen regionalen Ständen zum längeren Verweilen einlädt. Zum Beispiel Stände mit saftig gegrillte Fleischspieße, selbstgemachten Joghurt oder handgemachten Nudeln, um nur einpaar zu nennen. 

Stadtmauer rund um das Zentrum
Mein Highlight in Xi’an, neben dem Essen, ist und bleibt die Stadtmauer. Am ersten Tag bin ich spontan zirka eine Stunde vor Sonnenuntergang hinaufgegangen. Oben angekommen kann man sich gegen einen kleinen Betrag ein Rad ausborgen und die ganze Mauer abfahren. Die Mauer ist sehr lang, daher sollte eine große Flasche Wasser immer mit dabei sein. Als dann die Sonne unterging und langsam die Lichter der Stadt und die traditionellen chinesischen Laternen auf der Mauer eingeschalten wurden, war das einfach nur magisch. 

Terrakottaarmee
Natürlich fährt man nicht nach Xi’an um den ganzen Tag zu essen, was ich in der Tat gerne getan hätte, sondern um die berühmte Terrakottaarmee zu besichtigen. Vom Stadtbahnhof fährt regelmäßig ein Bus zu dem Ausstellungsort hinaus.Wie ihr wahrscheinlich bereits bemerkt habt, bin ich kein Fan von geplanten Gruppenreisen und auf die trifft man dort zuhauf. Erkundet die Gegend lieber auf eigene Faust.  Beim Museum angekommen, staut man sich mit gefühlt Millionen Menschen durch drei Hallen, in denen man sich mit anderen Fotowütigen um einen Platz am Geländer streitet. Mein Fazit: Die Terrakottaarmee, sollte jeder einmal gesehen haben, da sie als einmalige Sehenswürdigkeit einfach dazugehört. Für mich persönlich war die Armee im Nachhinein gesehen eine große Enttäuschung, da die Anstrengung noch weit größer war als das Staunen!

Um euch einen kleinen Einblick zu geben, folgen nun drei Videos:

Wie immer, es gibt natürlich noch einiges mehr zu sehen. Zum Beispiel den Bell Tower, oder die kleine und die große Wildganspagode.


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